Allgemeine Geschäftsbedingungen der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AGB) 

Stand: Februar 2026

Präambel

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen der
AFAN Solutions GmbH
(im Folgenden „Anbieter“)

und den jeweiligen Kunden der Angebote des Anbieters.

Kunden können Verbraucher oder Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Die Geschäftsbedingungen gelten insbesondere für den Zugang zu digitalen Inhalten, Onlinekursen, Weiterbildungen sowie für live durchgeführte Online- und Präsenzformate, soweit diese Bestandteil des jeweils gebuchten Angebots sind.

Der Anbieter erbringt Bildungs- und Weiterbildungsleistungen sowie damit zusammenhängende Leistungen.

Die vollständigen Anbieterangaben ergeben sich aus dem Impressum des Anbieters.

A. Allgemeiner Teil

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der jeweiligen Buchung gültigen Fassung. Sie gelten für alle Verträge über Leistungen des Anbieters, unabhängig davon, ob die Buchung über die Online-Bildungsplattform des Anbieters oder über sonstige vom Anbieter bereitgestellte Buchungswege erfolgt. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(2) Kunde im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die Leistungen des Anbieters in Anspruch nimmt. Kunde kann Verbraucher oder Unternehmer sein.

(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(4) Für einzelne Leistungen des Anbieters können ergänzend Besondere Geschäftsbedingungen gelten. Diese gehen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Falle eines Widerspruchs vor.

(5) Die Nutzung sämtlicher vom Anbieter bereitgestellter Inhalte, Materialien, Konzepte, Marken und sonstiger Werke unterliegt ergänzend den Allgemeinen Nutzungs- und Urheberrechtsbedingungen (ANUB) des Anbieters. Diese sind Bestandteil des jeweiligen Vertrages. Für bestimmte Leistungen können darüber hinaus ergänzende Besondere Geschäftsbedingungen gelten, die im Falle eines Widerspruchs Vorrang haben.

§ 2 Vertragspartner, Vertragsschluss

(1) Der jeweilige Vertrag kommt mit dem Anbieter zustande, sofern nicht im Besonderen Teil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich etwas Abweichendes geregelt ist.

(2) Der Kunde kann vom Anbieter digitale Inhalte, Onlinekurse, Weiterbildungsprogramme sowie sonstige Leistungen buchen oder in Anspruch nehmen. Die Buchung erfolgt je nach Angebot über ein vom Anbieter bereitgestelltes Online-Formular, eine Online-Buchungsstrecke oder einen sonstigen vom Anbieter vorgesehenen Buchungsweg.

Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Vor Absenden der Buchung hat der Kunde die Möglichkeit, seine Angaben zu überprüfen und zu korrigieren. Der Buchungsvorgang kann nur abgeschlossen werden, wenn der Kunde die Geltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch eine entsprechende Erklärung bestätigt.

(3) Nach Eingang der Buchung erhält der Kunde eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail, in der die Buchung nochmals aufgeführt wird. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar. Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Annahme durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt durch eine gesonderte Auftragsbestätigung per E-Mail oder spätestens durch die Bereitstellung der gebuchten Leistung.

Der Vertragstext bestehend aus Buchung, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Auftragsbestätigung wird dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt und unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Vorgaben gespeichert.

(4) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

§ 3 Preise und Zahlungsmodalitäten

(1) Alle vom Anbieter angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Die konkrete steuerliche Behandlung richtet sich nach dem Wohn- oder Geschäftssitz des Kunden sowie dessen Status als Verbraucher oder Unternehmer.

(2) Ist der Kunde Unternehmer und liegt eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer vor, erfolgt die Rechnungsstellung bei grenzüberschreitenden Leistungen innerhalb der Europäischen Union nach dem Reverse-Charge-Verfahren. Bei Kunden mit Sitz in einem Drittland erfolgt die Rechnungsstellung ebenfalls ohne Ausweis der Umsatzsteuer, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

(3) Der jeweilige Preis wird mit Abschluss der Buchung sofort fällig, sofern nicht im Einzelfall eine abweichende Zahlungsvereinbarung getroffen wird.

(4) Die Zahlung erfolgt nach Wahl des Anbieters per Vorkasse, Rechnung oder über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsmethoden. Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Zahlungsarten auszuschließen.

(5) Sofern Zahlungen per Kreditkarte erfolgen, wird die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Inc., 510 Townsend Street, San Francisco, CA 94103, USA, unter Geltung der jeweiligen Nutzungsbedingungen durchgeführt. Der Anbieter erhält in diesem Zusammenhang keine Kenntnis von den vollständigen Zahlungsdaten des Kunden.

(6) Entgelte für Leistungen von Drittanbietern, insbesondere für diagnostische Instrumente wie die HD-PE (Haller Diagnostics Persönlichkeitseinschätzung) oder den 5iol-Test, sind nicht Bestandteil der vom Anbieter ausgewiesenen Preise und werden gesondert durch den jeweiligen Drittanbieter abgerechnet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

§ 4 Bereitstellung digitaler Produkte/Leistungen; technische Voraussetzungen

(1) Sofern keine abweichende Bereitstellungszeit vereinbart wurde, erfolgt die Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Leistungen unverzüglich nach Zahlung des vereinbarten Preises.

(2) Die Bereitstellung digitaler Inhalte erfolgt durch die Zurverfügungstellung des Produkts oder durch die Ermöglichung des Zugangs zu der jeweiligen Leistung im geschützten Anmeldebereich der vom Anbieter genutzten Plattform oder über einen sonstigen vom Anbieter vorgesehenen Zugangsweg.

(3) Soweit eine Leistung ganz oder teilweise als live durchgeführte Online-Veranstaltung oder als Präsenzveranstaltung erbracht wird, erfolgt die Bereitstellung durch die Teilnahme an dem jeweiligen Termin. Die konkreten Termine, Formate und Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder aus gesonderten Informationen des Anbieters.

(4) Der Anbieter weist darauf hin, dass für den Abruf digitaler Inhalte sowie für die Teilnahme an Online-Formaten eine funktionierende Internetverbindung erforderlich ist. Bei Online-Veranstaltungen können zusätzlich Videokonferenz- oder Kommunikationsplattformen eingesetzt werden.

(5) Der Kunde ist für die Schaffung der technischen Voraussetzungen für den Zugang zu digitalen Inhalten und zur Teilnahme an Online-Formaten selbst verantwortlich. Hierzu zählen insbesondere eine geeignete Hardware, eine stabile Internetverbindung sowie eine aktuelle Browser- oder Systemsoftware. Dies gilt auch im Falle einer Weiterentwicklung der Plattform oder sonstiger technischer Systemkomponenten durch den Anbieter.

(6) Leistungen, die durch externe Drittanbieter erbracht werden, insbesondere diagnostische Instrumente oder zugehörige Online-Zugänge, werden nach Maßgabe der jeweiligen Drittanbieter bereitgestellt. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die technische Verfügbarkeit oder Ausgestaltung dieser Leistungen.

§ 5 Gewährleistung

(1) Der Anbieter haftet für Mängel digitaler Inhalte und digitaler Leistungen nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften.

(2) Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist für gesetzliche Mängelansprüche bei digitalen Inhalten und digitalen Leistungen zwei Jahre ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung. Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung, sofern gesetzlich zulässig.

(3) Hat sich ein Mangel eines digitalen Inhalts oder einer digitalen Leistung innerhalb der Verjährungsfrist gezeigt, tritt die Verjährung bei Verbrauchern frühestens zwei Monate nach dem Zeitpunkt ein, zu dem sich der Mangel erstmals gezeigt hat.

(4) Bei digitalen Inhalten oder digitalen Leistungen, die dauerhaft bereitgestellt werden, stellt der Anbieter dem Kunden die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen für die Dauer der Bereitstellung zur Verfügung. Unterlässt der Kunde die Installation bereitgestellter Aktualisierungen, die die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit betreffen, kann dies seine Gewährleistungsrechte insoweit einschränken.

(5) Sofern der Anbieter ergänzend körperliche Waren bereitstellt, insbesondere gedruckte Begleitmaterialien zu Weiterbildungsprogrammen, haftet der Anbieter für Sach- und Rechtsmängel dieser Waren nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften des Kaufrechts. Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist zwei Jahre ab Ablieferung der Ware. Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr ab Gefahrübergang, sofern gesetzlich zulässig.

(6) Für Dienstleistungen, insbesondere Weiterbildungsleistungen sowie live durchgeführte Online- oder Präsenzformate, gelten die gesetzlichen Vorschriften des Dienstvertragsrechts. Ein bestimmter Lernerfolg oder ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 6 Haftung

(1) Der Anbieter haftet dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In Fällen einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter, vorbehaltlich der Regelung in Absatz (3), nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(3) Die Haftung des Anbieters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Störungen, Ausfälle oder Unterbrechungen von Plattformen, Servern, Telekommunikationsnetzen oder sonstigen technischen Einrichtungen entstehen, die nicht dem Verantwortungsbereich des Anbieters unterfallen. Dies gilt insbesondere für den Einsatz externer Dienstleister oder Tools zur Zahlungsabwicklung, Kommunikation oder Durchführung von Online-Veranstaltungen.

(5) Für Leistungen, die von externen Drittanbietern erbracht werden, insbesondere diagnostische Instrumente oder zugehörige Online-Zugänge, haftet der Anbieter nicht. Ansprüche im Zusammenhang mit diesen Leistungen sind ausschließlich gegenüber dem jeweiligen Drittanbieter geltend zu machen.

(6) Der Anbieter schuldet im Rahmen von Weiterbildungs-, Coaching- oder Beratungsleistungen keinen bestimmten Lernerfolg, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg und keine bestimmte persönliche oder berufliche Entwicklung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

§ 7 Leistungen von Drittanbietern, Diagnostik-Tools (HD-PE und 5iol-Test)

(1) Im Rahmen einzelner Weiterbildungen sowie ergänzender Programme des Anbieters werden bestimmte diagnostische Instrumente durch externe Drittanbieter bereitgestellt. Hierzu zählen insbesondere die Persönlichkeitsdiagnostik HD-PE (Haller Diagnostics Persönlichkeiteinschätzung) sowie der 5iol-Test (5 impacts of leadership).

(2) Leistungen im Zusammenhang mit der HD-PE, insbesondere die Durchführung und Auswertung eines eigenen HD-PE Fragebogens, das begleitende E-Learning zu Grundlagen und Durchführung der HD-PE sowie Abschlussgespräche mit Prof. Dr. Bruno Haller, werden als eigenständige Leistungen von der Haller Diagnostics AG erbracht. Der Anbieter ist insoweit nicht Vertragspartner und hat keinen Einfluss auf Inhalt, Umfang, Durchführung oder Bewertung dieser Leistungen.

(3) Die Haller Diagnostics AG behält sich vor, Teilnehmende der Weiterbildung NEURO IMPACT COACH® von der Durchführung eigener HD-PE Auswertungen auszuschließen, sofern sie diese nach eigenen fachlichen Maßstäben als nicht ausreichend qualifiziert erachtet. Ein Anspruch auf Zulassung zur Durchführung eigener HD-PE Auswertungen besteht nicht.

(4) Nach erfolgreichem Abschluss der entsprechenden Ausbildung erhebt die Haller Diagnostics AG für die Durchführung eigener HD-PE Auswertungen eine Lizenzgebühr. Diese beträgt derzeit 280,00 CHF netto pro Durchführung. Beim Erwerb eines 5er-Bundles von Durchführungen kann ein Nachlass von bis zu 50 Prozent gewährt werden. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich durch die Haller Diagnostics AG.

(5) Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildungen NEURO IMPACT COACH® sowie Lizenzpartnerinnen und Lizenzpartner von BRAIN FOR BUSINESS® erhalten ein Nutzungsrecht für den 5iol-Test (5 impacts of leadership), der die Wirkung von Führung in fünf Dimensionen ermittelt.

(6) Für die Einrichtung eines individuellen Zugangs zum 5iol-Test wird durch die Haller Diagnostics AG eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 100,00 CHF netto erhoben. Die Nutzung des 5iol-Tests ist nach erfolgter Einrichtung für die vorgenannten Personengruppen kostenfrei.

(7) Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Inhalt, Umfang, technische Verfügbarkeit oder Weiterentwicklung der vorgenannten Diagnostik-Tools und übernimmt hierfür keine Haftung. Ansprüche im Zusammenhang mit der Nutzung, Bereitstellung, Abrechnung oder Zulassung zu HD-PE oder 5iol-Test sind ausschließlich gegenüber der Haller Diagnostics AG geltend zu machen.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Abschluss eines Fernabsatzvertrages grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Über dieses Widerrufsrecht informiert der Anbieter nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften wie folgt.

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Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

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Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme zusätzlicher Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.

Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt erbrachten Dienstleistungen entspricht.

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Ausschluss bzw. Erlöschen des Widerrufsrechts

(2) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen
a) zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, insbesondere bei live durchgeführten Online- oder Präsenz-Workshops,
b) zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.

(3) Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über digitale Inhalte, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, nachdem der Verbraucher
a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und
b) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.

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Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An
AFAN Solutions GmbH
Johanne-Stelzer-Str. 2
32602 Vlotho
Deutschland

E-MAIL: info@afan.academy

— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

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— Bestellt am (*)______________________/erhalten am (*)___________________________

— Name des/der Verbraucher(s)

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— Anschrift des/der Verbraucher(s)

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— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

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— Datum

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(*) Unzutreffendes streichen

§ 9 Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Verträgen über digitale Inhalte und Dienstleistungen, die online abgeschlossen wurden. Die Plattform ist unter folgendem Link erreichbar:
https://ec.europa.eu/consumers/odr

Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.